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Programm

 


 

In den Workshops am Nachmittag wurde je ein Projekt bzw. eine Maßnahme vorgestellt, gefolgt von einem interaktiven Teil.

 

Kurzbeschreibung der Projekte und Maßnahmen:

 

Gesundes Mittagessen im Kindergarten - Gesunde Kindergärten im Burgenland
Amt der Burgenländischen Landesregierung, Burgenland
Fokus des Workshops: Mittagsverpflegung im Setting Kindergarten

Seit 2012 werden burgenländische Kindergärten auf dem Weg zum Gesunden Kindergarten begleitet, seit 2016 ist Gemeinschaftsverpflegung Teil des Programms. Für die Optimierung der Verpflegung wurde ein Leitfaden erstellt, der Wirte, Caterer und Betriebsküchen bei der gesundheitsförderlichen Gestaltung des Essensangebots unterstützen soll. Im Rahmen von Workshops mit Kindergartenleitungen und Verpflegungsanbieterinnen/-anbietern wird dieser Leitfaden durch Ernährungsexpertinnen vorgestellt und in Einzelgesprächen die Umsetzung begleitet.

 

Frische Bio-Verpflegung für Kinder der Gemeinde Seeham
Kinderhaus Seeham, Salzburg
Fokus des Workshops: Setting Kindergarten

Mit dem Wunsch, täglich eine frisch zubereitete und gesunde Mahlzeit zu bieten, werden seit 2010 zirka 150 Kinder – Kindergartenkinder, Kleinkinder und Volksschülerinnen/Volksschüler – in der Gemeinde Seeham mit einer Vormittagsjause aus rein biologischen Zutaten versorgt. Ein Teil der Kinder bekommt auch ein frisch gekochtes Mittagessen. Zubereitet werden die Speisen von zwei Köchinnen im Kinderhaus Seeham; die Lebensmittel stammen von einem kleinen Bio-Laden im Ort. Ein- bis zweimal in der Woche können die Kindergartenkinder auch mit den Köchinnen gemeinsam backen oder kochen. Die Kinder lernen eine Vielzahl an Lebensmitteln kennen und erfahren den Wert qualitativ hochwertigen Essens und der frischen Zubereitung. Von Eltern wird das Angebot, dessen Kosten großteils von der Gemeinde getragen werden, sehr gut und wertschätzend angenommen.

 

Vitalküche und H2NOE-Wasserschule
NÖGUS/Initiative „Tut gut!“, Niederösterreich
Fokus des Workshops: Setting Schule

Im Rahmen des Programms „Vitalküche“ können Schulen (wie auch Kindergärten und Horte) gemeinsam mit Verpflegungsbetrieben kostenlose Prozessbegleitung (bis zu zwei Jahre) in Anspruch nehmen, um ein ausgewogenes Speisen- und Getränkeangebot für die jeweiligen Zielgruppen zu entwickeln. Zusätzlich können Begleitangebote kostenlos organisiert werden, wie Elternabende, Kundenbefragungen, Workshops für Kinder/Jugendliche oder Pädagoginnen/Pädagogen. Für Verpflegerinnen/Verpfleger und Multiplikatorinnen/Multiplikatoren werden Weiterbildungen angeboten. Ziel ist, das gesamte vorhandene Verpflegungsangebot zu analysieren und schrittweise zu optimieren. Die Basis dafür ist die NÖ Leitlinie Gemeinschaftsverpflegung.

Im Programm „H2NOE – Wasserschule“ wird gezielt dabei unterstützt, dass am Schulvormittag ausschließlich Wasser getrunken wird. Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler sind gleichermaßen eingebunden. Neben einem Schulungs-Workshop für Pädagoginnen/Pädagogen erhalten Schulen verschiedenste motivierende Materialien.

 

Fokus Ernährung – Von der Jause bis zum Mittagessen!
AVOS Gesellschaft für Vorsorgemedizin GmbH, Salzburg
Fokus des Workshops: Setting Schule

Seit fast 10 Jahren werden Schulen im Bundesland Salzburg bei der Optimierung der Verpflegungssituation nach den Salzburger Mindeststandards unterstützt. Im Fokus steht die verhältnispräventive Tätigkeit nach ernährungswissenschaftlichen Richtlinien: Pausenverpflegungsangebote vor Ort optimieren, Getränkeautomaten-Check, Wasserbrunnen, Urban Gardening, etc. Mit Schulleitungen, Lehrerinnen/Lehrern, Schülervertreterinnen/-vertretern, Elternvertreterinnen/-vertretern und Anbieterinnen/Anbietern werden Lösungsansätze geschnürt und passende Maßnahmen geplant.

 

Mimi isst! Herausforderungen in der Gemeinschaftsverpflegung von Kindern
Styria vitalis, Steiermark
Fokus des Workshops: Mittagsverpflegung im Setting Kindergarten und Schule

Im Projekt „Mimi isst!“ wurde auf neue Art und Weise mit allen Beteiligten des sogenannten Verpflegungsdreiecks gearbeitet. Erfolgreiche Projekte in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) binden nicht nur die Verpflegerin/den Verpfleger, sondern auch belieferte Einrichtungen sowie die Erhalter/-innen mit ein. Ein gelungenes Verpflegungskonzept ist jenes, das den Möglichkeiten und Anforderungen dieser Partner/-innen entspricht und deren Bedürfnisse gut abdeckt. Styria vitalis kann bereits auf langjährige Erfahrungen im Bereich GV zurückgreifen. Standen vor einigen Jahren noch der Speiseplan und Veränderungen der Rezepturen am Programm, sind heute Kommunikationsprozesse, das Regenerieren und die Ausgabe der Speisen in den belieferten Einrichtungen sowie der Ablauf und die Atmosphäre beim Essen vor Ort zentrale Bestandteile von Projekten. Ein gelungenes Mittagessen ist einfach mehr als die Anzahl der Kalorien am Teller.